TischGenosse und Biobauer Alfons Notz aus Weipoldshofen blickt auf 50 Jahre Landwirtschaft und Engagement zurück.

Im Gespräch erklärt er, wie sich seine Erfahrungen mit Bio, Politik und Bauernprotesten mit der Geschichte des Bauernkriegs verbinden – und warum diese Themen bis heute aktuell sind.

Hier geht es zu dem sehr lesenswerten Interview für die Bildschirmzeitung BLIX und die kritische Wochenzeitung KONTEXT: Bis aufs Blut drangsaliert

Neulich in Leutkirch, beim Festival der Lösungen

Da können die Tischgenossen natürlich nicht fehlen: Beim Markt der Möglichkeiten, am Samstag, 5. Juli im Rahmen des Festivals der Lösungen, das zum 3. Mal mit rund 25 Ausstellern stattfand. Direkt vor dem Rathaus hatten wir unseren Standplatz im neuen Gewand. Weil sinnvolle, zukunftsgewandte Lösungen und Produkte bieten wir. Wir informierten über uns und unsere Betriebe. Natürlich anschaulich und schmackhaft mit Rinder-/Kalbsbratwurstbratwurst und Salat. Unser Stand war gut besucht und es fanden gute, interessierte Gespräche über Landwirtschaft, Fleischkonsum und die Gemeinschaft der Tischgenossen statt. Die Bratwürste waren ausverkauft und Spaß hats auch noch gemacht. Na dann bis zum nächsten Lösungsfestival!

(Markus Fischer)

Stichworte zur naturschutzfachlichen Führung am 1. Juni 2025

1. Bedeutung der naturnahen Beweidung für die Biodiversität

Zur richtigen Einordnung der hohen Bedeutung von extensiver Beweidung für den Erhalt der Artenvielfalt, ein kleiner Ausflug in die Entwicklungsgeschichte der Biodiversität:

  • Megaherbivoren wie Mammuts, Elefanten, Nashörner, Riesenhirsche und Wisente waren in Urzeiten die großen Landschaftsformer
  • Diese großen Pflanzenfresser waren von Anfang an Weggefährten für viele Insekten, Amphibien und Vögel
  • Nach Aussterben, Ausrottung und Verdrängung fast aller wilden Megaherbivoren übernahmen in Mitteleuropa mit der Einführung von Ackerbau und Viehzucht vor etwa 8000 Jahren domestizierte Weidetiere die Ausgestaltung der Kulturlandschaft
  • Der überwiegende Teil unseres Landes war bis weit ins 19. Jahrhundert ausgedehnte Weidelandschaften (Allmenden/Gemeinheiten)
  • Um 1800 war der Zeitpunkt der höchsten Artenvielfalt in Mitteleuropa
  • Diese gemeinsame Entwicklung hat sich tief in die DNA vieler Vogel-, Insekten- und Amphibienarten eingeschrieben
  • Die meisten heimischen Vogelarten sind daher "Weidevögel" – eng mit Weidetieren assoziiert
  • Mit Aufgabe der ungeregelten Beweidung und der Einführung von Stallhaltung und Feldfutterbau setzte im 18./19. Jahrhundert der Rückgang der Artenvielfalt ein
  • Die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten 100 Jahren beschleunigte diese Entwicklung drastisch
  • Technische Innovationen, wie große Mähwerke, führen zur Zerstörung ganzer Insektengenerationen
  • Der Lebensraumtyp „naturnahe Weide“ bietet intakte Nahrungsnetze, hohe Strukturvielfalt und ein feinkörniges Mosaik
  • Erfolgsfaktoren: Besatzstärke (0,3–0,5 GV/ha/Jahr) und Besatzdichte (ideal identisch oder großflächig bei Koppelbeweidung)
  • Motto: gering invasiv, hochfrequent – die Tiere bewegen sich regelmäßig über die ganze Fläche
  • Es entstehen strukturreiche Mosaike aus kurzrasigen Wärmeinseln und überständigem Altgras – essenziell für Insekten und Vögel
  • Dunghaufen sind bedeutende Nahrungsquellen für Insekten und Brutvögel
  • Brutvögel benötigen geeignete Niststandorte in Bodennähe mit Schutz- und Deckungsmöglichkeiten (z. B. „Kuhbusch“)
  • Vögel orientieren sich bei der Revierwahl an den Bewegungsmustern der Weidetiere
  • Naturnahe Standweiden bieten die notwendigen Bedingungen – im Gegensatz zu Portionsweiden
  • Offene Bodenstellen (Stichwort Störungsökologie) entstehen durch Tritt und fördern z. B. Sandlaufkäfer und Sandbienen

2. Der Landschaftspflegehof Adelegg

  • Ziel des landwirtschaftlichen Betriebs: wirtschaftlich tragfähig wirtschaften und zugleich Naturschutz und Landschaftspflege umsetzen
  • Bewirtschaftung im Rahmen des Projekts „Kreuzthaler Bürgerstiftung KulturLandschaft Adelegg“
  • Ziel der Stiftung: Sicherung und Entwicklung der historischen und ökologisch wertvollen Kulturlandschaft der Adelegg
  • Hintergrund: Aufgabe kleiner, unrentabler Bergbauernhöfe führt zur Überwaldung
  • Die Stiftung errichtete Wirtschaftsgebäude und verpachtete diese an die Landschaftspflegehof Adelegg GbR
  • Verpflichtung: alle zur Verfügung stehenden Wiesen und Weiden pachten und extensiv bewirtschaften
  • Keine finanzielle Unterstützung durch die Stiftung – wirtschaftlich eigenständig
  • Veredelung der Ziegenmilch in hofeigener Käserei mit Direktvermarktung
  • 120 ha Grünland, 60 Milchziegen, kleine Mutterkuhherde, ca. 130 Pensionsrinder

Betreuung durch einen Biologen seit 2014 Naturschutzfachlich entwickeltes Beweidungsmanagement mit folgenden Maßnahmen:

  • Mischbeweidung zur Rückdrängung der Sukzession
  • Zweischnitt-/Dreischnittwiesen ohne Düngung zur Ausmagerung
  • Späte Schnitte zur Aussamung
  • Belassen von ungemähten Strukturen für Winterinsekten
  • Mahd von Quellmoorstandorten
  • Anlage von Vogelschutzhecken, Einzelbäumen, Streuobst, Waldsäumen
  • Doppelmesserbalken-Mahd zum Schutz von Insekten & Amphibien
  • Nur minimale Zufütterung (Erhaltungs-/Lockfutter)
  • Auszäunen blütenreicher Flächen während Hauptblüte
  • Dauerhaftes Auszäunen wertvoller Strukturen

Gezielte Artenförderung:

  • Arnika: Etablierung durch Frühbeweidung + Schutz während Blüte
  • Enzian: Frühbeweidung + Ruhe während Blüte → Bestände stabilisiert
  • Neuntöter: Heckenstrukturen fördern Brutvorkommen
  • Schmetterlinge: Blütenreiche Flächen schützen → deutliches Plus
  • Warzenbeißer: Strukturvielfalt durch Früh-/Spätbeweidung
  • Sumpfschrecke: gezielte Pflege von Quellmooren
  • Wacholder: Erhalt durch Auszäunen und manuelles Freistellen
  • Wasserbüffel-Versuch: erste Ergebnisse auf Feuchtstandorten

Viele dieser Naturschutzleistungen werden freiwillig und ohne Förderung erbracht. Nur die extensive Beweidung mit Rindern/Ziegen, Pflege der Obstbäume und teilweise Mahd von Feuchtwiesen sind gefördert.

Diese Förderung ist existenzsichernd!

Fazit

Das Konzept einer Landwirtschaft, die Naturschutz und Landschaftspflege mitdenkt, schafft einen großen gesellschaftlichen Mehrwert – und wird von Konsument:innen honoriert: durch Wertschätzung für artgerechte Tierhaltung, hohe Produktqualität und ehrliche Vermarktung. Erfolgsfaktor: klare Kommunikation dieser Zusatzleistungen.

Oliver Post

TischGespräch am 1. Juni 2025 auf dem Landschaftspflegehof Adelegg

Für diejenigen, welche am 1. Juni 2025 nicht an unserem TischGespräch teilnehmen konnten, soll hiermit der Versuch einer nachvollziehbaren Rekapitulation gemacht werden.

Gegen 10 Uhr konnte Oliver Post im Namen der „Landschaftspflegehof Adelegg GbR“ zu der neben seiner Frau Leona auch Magdalena Zintl gehört, eine große Schar großer und kleiner wissensdurstiger Besucher willkommen heißen.

Bei schönstem (Heu-)Wetter wurden wir zunächst mit der ausgeklügelten Architektur des Ziegenstalls, der Heubergehalle sowie der angegliederten Käserei vertraut gemacht. Neben seiner Funktionalität besticht das Gebäude durch seine ästhetisch wohltuende Optik. Anschließend ging es, im wahrsten Sinn des Wortes, steil bergauf.

Auf dem Hofgrundstück, welches verwahrlost mit Brombeeren überwuchert gekauft werden konnte, wurde uns von Oliver plausibel erklärt, wie mit der Beweidung durch Ziegen die Brombeeren auf ein erträgliches Maß zurückgedrängt werden konnten. Je höher wir in mehreren Etappen stiegen, umso beeindruckter waren wir von der theoretischen Kompetenz Olivers im Hinblick auf die naturnahe Beweidung zur Förderung der Artenvielfalt. Seinem ebenfalls anwesenden Mentor, dem promovierten Biologen Sepp Bauer, ist dabei sicherlich das Herz aufgegangen. Noch bewundernswerter war allerdings die praktische Umsetzung des Zaunbaus in einem Gelände wo unsereins schon Mühe hatte, einen einigermaßen stabilen Standpunkt fürs Zuhören zu finden. Den Besuchern wurden auf verschiedenen Höhenlinien diverse Auszäunungsmaßnahmen lebenswichtiger Strukturelemente für bedrohte Arten, wie der Neuntöter, verschiedene Schmetterlingsarten, die Sumpfschrecke und Wacholderrelikte aufgezeigt. Wenn dabei in einem Nebensatz noch erwähnt wird, dass die meisten dieser zeitaufwändigen und schweißtreibenden Maßnahmen freiwillig und ohne Fördergeld auf sich genommen werden, kann ermessen werden wieviel Herzblut bei den Akteuren für die Artenvielfalt in Wallung ist.

Mental gesättigt mit einer Menge bisher nicht gekannter Informationen und ihren Zusammenhängen zum Erhalt und der Förderung der Biodiversität gelangten wir um die Mittagszeit auf einen unterhalb der Kreuzleshöhe gelegenen Sattel mit einem atemberaubenden Ausblick über das Kreuzbachthal und darüber hinaus. Dort angekommen war der lange Tisch bereits gedeckt und wir durften uns am Buffet mit leckerem Ziegeneintopf, Kartoffeln mit Ziegenquark und vielen Salaten den leiblichen Hunger stillen. Danach wurde bei Kaffee und Kuchen, Radler, Bier und Saft die Basis gelegt für gedanklichen Austausch zwischen den produzierenden und den konsumierenden TischGenossen.

Ein kleiner Glanzpunkt war das in einer alten Alphütte untergebrachte Kino, in dem hinter dunklen Vorhängen und mit bunten Tüten voller Gemüse der Gärtnerhöfe der TischGenossen Film angeschaut werden konnte.

Kurz bevor das Tierwohl die Bauern wieder in Beschlag nahm, wurde mit vereinten Kräften die Open-Air-Tafel gemeinsam abgebaut. Nach dem Abstieg ins Thal begann für die Spößlinge der TischGenossen das eigentliche Highlight. Barfuß, teilweise bis zum Bauch im Wasser erkundeten sie das Bett des Kreuzbaches in Richtung Quelle. Den Eltern gelang es nur mit großer Mühe und dem Einsatz all ihrer Autorität das tropfnasse Völkchen zum Ausstieg aus dem Bach und dem Einstieg in die wartenden Autos zu bewegen. Damit war der Schlusspunkt für ein denkwürdiges TischGespräch gesetzt.

Was nochmals zu sagen und zu schreiben bleibt, ist ein riesengroßes Dankeschön an Leona, Oliver, Magdalena, ihren Partner Beat und Praktikantin Nele für dieses unvergessliche Erlebnis in der ganz speziellen Kulisse der Adelegger Naturlandschaft.

PS: wer mehr und spezifischeres zu den natur- und artenschutzfachlichen Zusammenhängen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen und Aktivitäten erfahren will, dem sei die diesbezügliche Zusammenstellung von Oliver wärmstens zu empfehlen. Sie kann hier nachgelesen werden: Stichworte zur naturschutzfachlichen Führung

Mit tischgenossenschaftlichen Grüßen,

Alfons Notz

Biohof Kiefer

Name: Agnes und Peter Kiefer

Ort: Schelmenmahd 1, 88430 Rot an der Rot/Zell

Besonderheiten:

gerne Gärtnerin und gära Bauer

Betriebsform:

kleiner Gemischtbetrieb

Hier leben:

Familie Kiefer und gelegentlich Helfer

Die Tiere:

  • ca. 20-25  Original Allgäuer Braunvieh (Kälber, Jungvieh, Ochsen, Kühe)
  • ca. 10 Ziegen Thüringer Waldziegenmix
  • bis zu 30 Bayerische Landgänse
  • 10-25 Zwerghühner Hofrasse
  • ein paar Bienenvölker

Ackerbau:

Kartoffeln, div. Getreide (Emmer, Dinkel, Einkorn, ...), Mohn,  Gemüse, Saatgutvermehrung von Gemüse, Blumen und Wildblumen und weitere Experimente

Gemüsebau:

breites Spektrum an Frisch- und Lagergemüse für den Hofverkauf

Produkte, die wir herstellen:

Apfelsaft, Tee

Zertifizierung: Demeter

Wir sind bei den Tischgenossen weil: Wir gerne mit leidenschaftlichen Bauern in die Zukunft denken, diskutieren und „feschten“

Hof Vorderberg

Name: Hof Vorderberg

Ort: Vorderberg 27, 88299 Leutkirch im Allgäu

Betriebsform:

Milchviehbetrieb mit muttergebundener Kälberaufzucht

Hier leben: 

Familie Notz-Neumann (Philipp und Lydia mit den Kindern Linda und Josha) und die Altbauern Josef und Theresa Notz.

Die Tiere:

Auf dem Hof Vorderberg leben 20 Milchkühe mit ihren Kälbern. Außerdem unsere Nachzucht. Unsere Kühe gehören alle der Zweinutzungsrasse Original Braunvieh an.

Des Weiteren haben wir noch vier Hühner und einen Hahn, zwei Katzen und einen Hund


Produkte, die wir herstellen:

Als Milchviehbetrieb liefern wir unsere Milch an die Bauernkäserei Leupolz. Das Fleisch unserer Tiere vermarkten wir über die Tischgenossen.

Zertifizierung: Demeter Heumilch Betrieb.

Wir sind bei den Tischgenossen weil: Es uns ein großes Anliegen ist, die gemeinsamen und verbindlichen Grundsätze der TischGenossen zur Haltung und Aufzucht unserer Tiere und zur Bewirtschaftung unserer Flächen in der täglichen Arbeit auf unserem Hof umzusetzen und zu leben.

Außerdem ist es uns als Milchviehbetrieb wichtig, unsere Tiere nicht aus der Hand zu geben und sie bis zur Schlachtung zu begleiten. Durch das Vermarkten unserer Tiere über die TischGenossen können wir den Tieren lange Transportwege ersparen, die Tiere bis zum Schluss begleiten und das Fleisch regional vermarkten.

Den Austausch untereinander, das gemeinsame Tun und die kollektiven Ansichten erachten wir als ausgesprochen wertvoll. Das Arbeiten in der Gemeinschaft der TischGenossen ist eine große Unterstützung und Motivation für uns.

Hof Weipo

Name: Hof Weipo

Ort: Weipoldshofen bei Leutkirch

Besonderheiten: 

  • Hof Weipo wird seit 1976 ökologisch und seit 1986 nach den Demeter-Richtlinien bewirtschaftet
  • Junge und alte Generation arbeiten auf Hof Weipo Hand in Hand
  • Im Sommer sperren wir bis zu viermal täglich die gesamte Ortsdurchfahrt, um unsere Tiere auf die umliegenden Weiden und wieder zurück zum Hof zu treiben

Betriebsform:

Milchvieh (Heumilch) mit Mutter- bzw. Ammengebundene Kälberaufzucht und Fleischerzeugung, Hofhaltestelle mit Milchautomaten und Selbstbedienungskühlschrank

Hier leben:

Jonas Notz und Aurelia Lutz mit Anouk, Carla, Jovis und Ruben. Tatkräftig unterstützt von den Altbauern Alfons und Marlise Notz.

Die Tiere:

Als Rinderrasse haben wir die Zweinutzungsrasse (Milch und Fleisch) Original Schweizer Braunvieh. Auf dem Hof leben 35 Milchkühe, 1 Bulle,  41 Rinder, 11 Kälber, 4 Hühner, 1 Hahn, 3 Katzen, 1 Hund und 1 Bienenvolk. Zeitweise wird unser Betrieb durch die Anwesenheit von 7 Wasserbüffeln bereichert.


Produkte, die wir herstellen: 

Milch, Fleisch und Wurstwaren

Zertifizierung: Demeter, außerdem sind wir ein zertifizierter Heumilchbetrieb als auch zertifiziert in der kuhgebundenen Kälberaufzucht.

Wir sind bei den Tischgenossen weil: Wir die Art wie wir Landwirtschaft begreifen und umsetzen nur stemmen können, indem wir die Produkte direkt an die KundInnen bzw. EndverbraucherInnen verkaufen. Außerdem wollen wir nicht nur hochwertige und wohlschmeckende Lebensmittel vermarkten, sondern auch erlebbar machen, wie dies im Einklang mit Artenvielfalt, Tierwohl und sozialen Aspekten funktionieren kann. Wir haben mit den Tischgenossen andere Höfe gefunden die sehr ähnliche Werte leben. Die Gemeinschaft der TischGenossen gibt uns mit ihrem Zusammenhalt und dem Teamgeist die Kraft, dies zu entwickeln und zu tragen.

Gärtnerhof Oberreute

Name: Gärtnerhof Oberreute

Ort: Kißlegg-Oberreute

Besonderheiten:

kleiner vielfältiger direkt vermarktender Bauernhof

Betriebsform:

Hofgemeinschaft mit Gemüsebau, Kräuteranbau, Milchvieh, muttergebundene Kälberaufzucht, Milchverarbeitung 

Hier Leben:

Betriebsleiter-in (bisher 2 (Maria Palm-Kiefl, Roland Palm), hoffentlich bald mehr), 3 Lehrlinge, 4 Mitarbeiter in Teilzeit

Die Tiere:

9 Milchkühe mit Nachzucht. 10 Hühner, 10 Enten, 4 Katzen, 5 Bienenvölker, viele Vögel, Insekten, Bodentiere


Gemüsebau: 

3 Hektar Freilandgemüse (ca. 50 verschiedene Sorten), Küchen und Teekräuter ca. 700 m²  Gemüseanbau unter Glas und eigene Jungpflanzenanzucht

Produkte, die wir herstellen:

Gemüse alles was hier wächst, Kartoffeln, Kräutertees, Sauerkraut , Jogurt, Quark, Fleisch und Wurst

Zertifizierung: Demeter

Wir sind bei den Tischgenossen, weil: Wir als Bauern gemeinsam mehr bewegen können, weil wir gemeinsam unsere Anliegen und Tätigkeiten, die über die Produktion von Nahrungsmitteln hinausgehen, besser darstellen können und weil wir uns nur gemeinsam mit KundInnen und UnterstützerInnen eine Zukunft für eine wirklich enkeltaugliche Landbewirtschaftung vorstellen können.

Landschaftspflegehof Adelegg

Name: Landschaftspflegehof Adelegg

Ort: Kreuzthal - Bayern

Besonderheiten:

Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz auf 120 ha. Grenzertragsstandort mit sehr artenreichen Bergweiden- und Wiesen, naturschutzfachlich orientiertes Beweidungsmanagement mit Rindern und Ziegen, muttergebundene Kitzaufzucht

Betriebsform:

Demeter-Betrieb mit Milchziegenhaltung, Hofkäserei, Alpbetrieb

Hier Leben:

Leona und Oliver Post, Magdalena Zintl und unsere SommerpraktikantInnen

Die Tiere:

  • 60 Milchziegen (Bunte deutsche Edelziege, Thürigner Wald Ziege)
  • 20 Jungziegen zur Nachzucht
  • 2 Thüringer Wald Ziegenböcke
  • 3 Mutterkühe (Hinterwälder und Original Braunvieh) mit Jungrindern und Kälbern
  • 130 Jungrinder zur Sömmerung (größtenteils von den TischGenossen-Höfen)
  • 4 Bienenvölker

Produkte, die wir herstellen: 

Ziegenkäse aus Rohmilch (Frischkäse, Lactic, Camembert, Mutschli, Hartkäse), Zickleinfleisch und Ziegenwurstwaren. Alle Produkte werden über unseren Hofladen, den Kreuzthaler Dorfladen und die Leutkircher und Isnyer Wochenmärkte direkt an die KundInnen vermarktet 

Zertifizierung: Demeter

Wir sind bei den TischGenossen, weil wir davon überzeugt sind, dass nur in einer Gruppe Gleichgesinnter eine Landwirtschaft, wie sie in unserem Leitbild verankert ist, erreicht werden kann. Die artgerechte Aufzucht unserer Tiere, eine möglichst stressfreie und würdige Schlachtung, die gemeinsame Vermarktung und der lebendige Kontakt zu den Kunden, all dies wird getragen von der Gruppe und kann auch nur so gelingen. Darüber hinaus brauchen und genießen wir den regelmäßigen Austausch mit den anderen TischGenossen.

Fleck Biohof & Molkerei

Name: Fleck Biohof & Molkerei

Ort: Eschach / Aichstetten

Besonderheiten:

Familiengeführter Demeter-Betrieb mit 4 Generationen, eigene Hofmolkerei und Direktvermarktung von Milch und Joghurt, Demonstrationsbetrieb ökologischer Landbau, ganzjährig verschiedene Veranstaltungen.

Betriebsform:

Demeter-Betrieb mit Milchvieh, Muttergebundene Kälberaufzucht, Heumilchbetrieb, Dinkel- und Kartoffelanbau

Hier Leben:

Herbert Fleck und Michaela Weber sowie Annalena Fleck und Philipp Seelbach mit Lorenz und Jonathan und Uroma Marga

Die Tiere: 

48 Milchkühe mit Ihren Kälbern und 40 Stück Jungvieh, Bulle Antony, 2 Pferde, 12 Hühner, Gockel Ferdinand, 1 Bienenvolk, 2 Schafe, 2 Ziegen, 10 Laufenten und die Hunde Luna und Fleur passen auf alles auf.


Gemüsebau:

Kartoffel, etwas Feldgemüse wie Kraut und Rüben

Produkte, die wir herstellen:

Pasteurisierte Trinkmilch, Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, Mehl, Apfelsaft

Zertifizierung: Demeter, Heumilch

Wir sind bei den TischGenossen weil: Es macht Freude mit Leib und Seele Lebensmittel herzustellen und sich um die Tiere zu kümmern um Sie dann zu begleiten bis sie beim Kunden sind. Was einer allein nicht schaffen kann gelingt im Miteinander einfach besser.